Referentinnen und Referenten

  • Univ.-Prof. Dr. Sameh Attia, M. Sc.

    Berlin
    1. 2004-2007 Approbation, Zahnarzt in verschiedenen Krankenhäusern
    2. 2007 Assistenzzahnarzt, Fachzahnarzt und Oberarzt, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Justus-Liebig-Universität Gießen
    3. 2010 Fachzahnarzt für Oralchirurgie
    4. 2013 Promotion zum Dr. med. dent.
    5. 2014 Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
    6. 2014-2017 M. Sc. International Master of Applied Scientific Dental/Medical Education and Research, Christian-Albrechts-Universität Kiel
    7. 2022 Habilitation, Venia legendi, Justus-Liebig-Universität Gießen
    8. 2024 Ruf auf die Professur für Oralmedizin und Oralchirurgie, Charité Universitätsmedizin Berlin
    9. Seit 2024 Leitung Oralchirurgie, Oralmedizin und des zahnärztlichen Notfalldienstes an der Charité Universitätsmedizin Berlin

    Zwischen Routine und Risiko
    Komplikationen in der Oralchirurgie und Implantologie

    Oralchirurgische und implantologische Eingriffe gehören heute zum Praxisalltag. Trotz sorgfältiger Planung und standardisierter Behandlungsabläufe lassen sich Komplikationen jedoch nicht immer vermeiden. Anhand klinischer Fallbeispiele werden typische und seltene Komplikationen vorgestellt sowie deren Ursachen und Risikofaktoren diskutiert. Der Fokus liegt auf der Vermeidung von Komplikationen, ihrer frühzeitigen Erkennung und auf praxisnahen Lösungsstrategien für den zahnärztlichen Alltag.

    Veränderungen der Mundschleimhaut
    Was alle ZFA wissen sollten

    Die Mundschleimhaut kann zahlreiche Veränderungen aufweisen – von harmlosen Reizungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen. Da Zahnmedizinische Fachangestellte häufig als Erste Auffälligkeiten bemerken, kommt ihnen eine wichtige Rolle in der Patientenversorgung zu. Der Vortrag gibt einen Überblick über die häufigsten Schleimhautveränderungen, typische Erscheinungsbilder und Situationen, in denen eine zahnärztliche Abklärung erforderlich ist.

  • Bettina

    Berlin
    1. Beamtin des Landes Berlin, arbeitet eng mit verschiedenen sicherheitsrelevanten Bereichen, insbesondere der Polizei zusammen. Als Gründerin der ehemaligen Instinct Academy, von Cila Training und Bettinas Kids Krav Maga sowie Inhaberin zweier Selbstverteidigungsstudios unterrichtet sie seit über zwölf Jahren Menschen von 4 bis 99 Jahren und bildet Instructorinnen und Instructoren aus.
    2. Bettina ist Ausbildungsleiterin für Behörden, Schulen, Unternehmen und Sicherheitsdienste und verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Selbstschutz, Konfliktmanagement sowie Verhaltensanalyse. Als Certified FIMA (Federation of Israeli Martial Arts) Instructor, Krav Maga Personal Trainerin sowie Analystin und Ausbilderin für Profiling vermittelt sie ein ganzheitliches Sicherheitskonzept mit den Schwerpunkten Gefahrenwahrnehmung, Deeskalation und Selbstschutz. Ihr Ziel ist es, mehr Menschen zu mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Handlungskompetenz in Konflikt- und Gefahrensituationen zu befähigen.

    Deeskalierende Kommunikation
    im Rahmen von Selbstbehauptung und Selbstverteidigung im Praxisalltag

    Der Vortrag vermittelt grundlegende Einblicke in die Entstehung von Stressreaktionen und die Rolle unseres Angstzentrums als Frühwarnsystem des Gehirns. Warum handeln wir in belastenden Situationen oft anders, als wir es uns vorgenommen haben?

    Anhand praxisnaher Beispiele wird aufgezeigt, wie Konflikte entstehen, warum Kommunikation eskalieren kann und welche Möglichkeiten der Deeskalation bestehen. Zudem werden grundlegende Handlungsmöglichkeiten für herausfordernde Situationen vorgestellt, unabhängig von Geschlecht, Alter, Körpergröße oder körperlicher Fitness.

  • Prof. Dr. Dr. Lars Bonitz, M. Sc.

    Witten/Herdecke
    1. 1990 Studium Humanmedizin Philipps-Universität, Marburg
    2. 1995 Studium Wirtschaftsinformatik, FU Hagen
    3. 1998 Studium Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Universität Witten/Herdecke
    4. 2000 Zahnärztliche Approbation
    5. 2002 Ärztliche Approbation
    6. 2004 Zahnmedizinische Promotion (summa cum laude)
    7. 2005 Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG)
    8. 2005 Medizinische Promotion (summa cum laude)
    9. 2005 Fachzahnarzt für Oralchirurgie
    10. 2006 Lehrauftrag Universität Witten/Herdecke im MKG-Chirurgie
    11. 2007 Oberarzt MKG-Chirurgie, Klinikum Dortmund
    12. 2020 Studium Medizinrecht, Universität Münster
    13. 2023 Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor MKG-Chirurgie, Klinikum Dortmund
    14. 2023 Habilitation
    15. 2026 Professur für Digitale Zahnmedizin, Simulation und Künstliche Intelligenz an der Universität Witten/Herdecke

    KI in der Zahnmedizin
    Maßstäbe für heute, ein Leuchtturm für morgen

    Künstliche Intelligenz wird in der Zahnmedizin oft mit großen Versprechen beworben, von der automatischen Diagnose bis zur vollständigen Praxisautomatisierung. Der Vortrag ordnet diese Versprechen an einem klaren Praxismaßstab ein: Was muss eine KI-Anwendung 2026 technisch und organisatorisch leisten, um verlässlich zu sein? Anhand von unterschiedlichen Anwendungsfeldern und einem strukturierten Katalog aktueller Software, von Bildanalyse über Implantatplanung bis zur Dokumentation, zeigt Bonitz, was heute belastbar funktioniert und wo Vorsicht geboten ist. Den Abschluss bildet das dental dedizierte MRT (ddMRI) als Beispiel, wohin konsequent validierte KI-Entwicklung führen kann, wenn Klinik, Wissenschaft und Industrie eng zusammenarbeiten.

  • Prof. Dr. Andreas Filippi

    Basel
    1. 1990-1998 Universität Giessen/Deutschland
    2. 1991 Promotion
    3. 1992 Fachzahnarzt für Oralchirurgie in Deutschland
    4. 1999-2001 Universität Bern/Schweiz
    5. 1999 Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten
    6. 2001 Fachzahnarzt für Oralchirurgie in der Schweiz
    7. seit 2001 Universität Basel/Schweiz
    8. seit 2002 Gründung und Leitung der Halitosis-Sprechstunde der Universität Basel
    9. 2005 Ernennung zum Professor der Universität Basel
    10. seit 2006 Gründung und Leitung des Zahnunfall-Zentrums der Universität Basel
    11. seit 2016 Gründung und Leitung des Zentrums für Speicheldiagnostik, Mundtrockenheit und Mundgeruch, Universitäres Zentrum für Zahnmedizin Basel UZB
    12. seit 2018 Leiter der Klinik für Oralchirurgie, Universitäres Zentrum für Zahnmedizin Basel UZB
    13. seit 2022 Gründung und Leitung des Zentrums für Seniorenzahnmedizin, Universitäres Zentrum für Zahnmedizin Basel UZB
    14. seit 2023 Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Sportzahnmedizin SGSZM

    Zahntrauma
    Fit für den Unfalltag

    Zahnunfälle in der zahnärztlichen Praxis kommen überraschend und ohne, dass man sich darauf vorbereiten kann. Wichtig ist ein strukturelles Vorgehen, um eine optimale Erstversorgung durchzuführen mit dem Ziel, dass auch schwer verletzte Zähne lebenslang erhalten werden können.

  • Dr. Johanna Herzog

    Nürnberg
    1. Zahnärztin, Kieferorthopädin und Mitinhaberin einer Zahnarztpraxis in Nürnberg. Nach dem Studium der Zahnmedizin 2016 Promotion. Ihr besonderes Interesse galt früh der interdisziplinären Verbindung von Funktion, Kieferorthopädie und Sportzahnmedizin. 2022 Master of Orthodontics.
    2. Seit 2017 engagiert sich Herzog als Generalsekretärin der Deutschen Gesellschaft für Sportzahnmedizin (DGSZM) und trägt maßgeblich zur Weiterentwicklung und Verbreitung der Sportzahnmedizin im deutschsprachigen Raum sowie international bei. Sie ist Mitglied und an Bord der European Association for Sports Dentistry (EA4SD) und hält regelmäßig Vorträge bei der ECOSEP sowie dem Jahreskongress der EA4SD.
    3. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der Sportzahnmedizin, Funktionsdiagnostik und -therapie, Kieferorthopädie sowie der ästhetischen Zahnmedizin. Ihre große Leidenschaft gilt der modernen Zahnmedizin und der Frage, wie orale Gesundheit, Funktion und Prävention die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit von Menschen nachhaltig verbessern können.

    Leistungsverbesserung durch sportzahnmedizinische Maßnahmen

    Die Sportzahnmedizin entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Bestandteil der interdisziplinären Betreuung von Leistungs- und Breitensportlern. Im Rahmen des Vortrags werden die drei zentralen Säulen der modernen Sportzahnmedizin vorgestellt, wie sie auch im Curriculum der Deutsche Gesellschaft für Sportzahnmedizin vermittelt werden.

    Im Fokus stehen zunächst die Versorgung dentaler und maxillofazialer Traumata im Sport, von der Erstversorgung am Spielfeldrand bis zur langfristigen Rehabilitation. Darüber hinaus wird die Bedeutung versteckter oraler Entzündungsherde beleuchtet und deren möglicher Einfluss auf Regeneration, Belastbarkeit und allgemeine Gesundheit anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und Fallbeispiele dargestellt. Der dritte Schwerpunkt widmet sich der Funktion und neuromuskulären Balance des Kauorgans. Dabei wird aufgezeigt, welchen Einfluss funktionelle Therapiekonzepte und individuell gefertigte Performance- und Sportschienen auf Schlafqualität, Regeneration und sportliche Leistungsfähigkeit haben können. Der Vortrag verbindet aktuelle Evidenz mit praxisnahen Fallbeispielen und vermittelt einen kompakten Überblick über das Potenzial der Sportzahnmedizin im modernen Leistungssport.

  • Dr. Esra Koşan

    Berlin
    1. schloss ihr Zahnmedizinstudium 2018 an der Charité Universitätsmedizin Berlin im Alter von 22 Jahren ab und erhielt dadurch als „Berlins jüngste Zahnärztin“ mediale Aufmerksamkeit.
    2. 2020 kehrte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Zahnärztin an die Poliklinik der Charité zurück und promovierte zur Dr. med. dent. Ihren Forschungsschwerpunkt legte sie auf den Bereich der Versorgungsforschung, im Besonderen den Einfluss Künstlicher Intelligenz (KI) auf die zahnmedizinische Versorgung. Als Mitglied der globalen Initiative „AI for Health“ der ITU/WHO/WIPO beschäftigt sie sich mit der Bewertung KI-gestützter dentaler Technologien und der Festlegung internationaler Standards für KI-basierte Diagnostik und Therapien in der Mundgesundheit. Zurzeit ist sie außerdem als angestellte Zahnärztin in Berlin tätig.

    KI in der Zahnarztpraxis
    Digitale Assistenz zwischen Innovation, Effizienz und Verantwortung

    Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den zahnärztlichen Praxisalltag. Von der Unterstützung bei der Befundung von Röntgenbildern über automatisierte Dokumentation bis hin zu intelligenten Telefonassistenten, Terminmanagement und Patientenkommunikation. KI verspricht spürbare Entlastung und effizientere Abläufe. Doch welche Anwendungen bieten bereits heute einen echten Mehrwert für die Zahnarztpraxis? Wo liegen die Grenzen der Technologie und welche Risiken sind zu beachten? Der Vortrag zeigt aktuelle Einsatzmöglichkeiten von KI in der zahnärztlichen Praxis, beleuchtet die Auswirkungen des EU AI Acts und diskutiert, wie Praxen KI rechtssicher, verantwortungsvoll und gewinnbringend einsetzen können. Eine Orientierungshilfe für alle, die die digitale Transformation aktiv mitgestalten möchten.

  • Dr. Rüdiger Maas

    Augsburg
    1. studierte Rehabilitationspsychologie mit Schwerpunkten Neuro- und Klinische Psychologie. Anschließend Masterstudium in Wirtschaftspsychologie. Später Promotionsstudium in Philosophie. Promotion in Informationswissenschaften zum Themenfeld generationenbedingte Medienwahrnehmung. Forscht aktuell zu Generationenethik.
    2. 2009 Gründung einer Unternehmensberatung, Konzentration auf die Themen Rekrutierung, Prozessoptimierung, Organisations- und Personalentwicklung. Beratung von Vorständen und Topmanager diverser Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen, Politikern und Spitzensportlern.
    3. 2017 Gründung Institut für Generationenforschung. Schwerpunkte der anwandten und praxisorientierten Forschung liegen auf der gegenseitigen Beeinflussung der Generationen untereinander, in Unternehmen, in der Gesellschaft. Rüdiger Maas ist Spiegel- und Wirtschafts-Bestsellerautor sowie Autor mehrere Sachbücher.

    Die neue Generation auf dem Arbeitsmarkt

    Sie drängen selbstbewusst in den Arbeitsmarkt und ihr Verhalten führt zu Irritation bei den älteren Generationen. Umso wichtiger ist es, sich mit diesen jungen Menschen auseinanderzusetzen und sie zu verstehen. Welche Herausforderungen und welche Potenziale bietet sie? Was kann sie begeistern, was motiviert sie?

    Was benötigen diese Kohorten in einer Welt, die sich immer schneller und vielfältiger entwickelt, um gute Entscheidungen für ihren Lebensweg zu treffen? Was macht sie stark bzw. wie kann sie unterstützt werden? Wie gelingt der Brückenschlag zwischen den unterschiedlichen Generationen? Braucht es ein Umdenken in der Arbeitswelt? Fragen, die Rüdiger Maas auf Basis aktueller Forschung direkt auf die unternehmerische Praxis abgestimmt beantwortet, zu denen er Impulse setzt und Lösungswege aufzeigt

  • Prof. Dr. Ingrid Peroz

    Berlin
    1. 1979-1985 Studium der Zahnheilkunde Freie Universität Berlin
    2. 1985-2026 Wissenschaftliche Assistentin in der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre, der FU, HU, später Charité Universitätsmedizin Berlin
    3. 1987 Dissertation
    4. 1999 Ernennung zur „Qualifiziert fortgebildeten Spezialistin für Prothetik“ (DGPro)
    5. 2000-2026 Oberärztin
    6. 2000, 2022, 2023, 2024 “Tagungsbestpreise” für Vorträge/Poster (DGFDT)
    7. 2004 Habilitation
    8. 2006 Ernennung zur „Spezialistin für Funktionsdiagnostik und -therapie“ (DGFDT)
    9. 2010-2015 Kommissarische Leitung der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre
    10. 2013-2019 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT)
    11. 2015 „Excellence in Dental Education Award“ (ADEE)
    12. 2017 APL Professur
    13. 2019 “Alex-Motsch-Preis” – Beste Publikation aus der Wissenschaft (DGFDT)
    14. 2024 “Tagungsbestpreis” für den besten Vortrag (ADT)
    15. 2025 “Philipp-Pfaff-Preis” der ZÄK Berlin
    16. 2019/2026 S3 Leitlinie „Diagnostik und Behandlung des Bruxismus“ (Koordinatorin)
    17. 2024 S2k Leitlinie „Okklusionsschienen“ (Koordinatorin)

    Diagnosespezifische Therapiemaßnahmen bei craniomandibulären Dysfunktionen

    Die Diagnose ist Voraussetzung für eine gezielte Therapie. Sinnvolle diagnostische Maßnahmen sind das CMD-Screening, gefolgt vom klinischen Funktionsstatus, der eine spezifische Verdachtsdiagnose identifizieren sollte. Diese wird gegebenenfalls durch erweiterte diagnostische Maßnahmen verifiziert. Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie hat hierzu ein aktuelles Klassifikationsschema publiziert, das für die Praxis zugeschnitten ist. Darin werden Myopathien, Arthropathien und Okklusopathien differenziert. Basierend darauf können Therapiemaßnahmen wie die Aufklärung, Anleitung zur Selbsthilfe, Physiotherapie, Medikation, Schienentherapie und in Ausnahmefällen auch definitive Maßnahmen durchgeführt werden.

  • Univ.-Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets

    Hamburg
    1. Studium Makromolekulare Chemie, Human- und Zahnmedizin an der RWTH Aachen
    2. 2008 Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG)
    3. 2009 Fachzahnarzt für Oralchirurgie
    4. 2011 W2-Universitätsprofessur für MKG-Chirurgie und Oralchirurgie in der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg
    5. 2018 Heisenberg-Professur (DFG) für Regenerative orofaziale Medizin
    6. 2018 W3-Universitätsprofessur für MKG-Chirurgie und Oralchirurgie; „Regenerative orofaziale Medizin“ in der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf
    7. 2018 Gewähltes Mitglied des International Team for Implantology (ITI Fellow)
    8. 2021 Berater am Fraunhofer IAPT für medizinische Applikationen im Kopf-/Halsbereich (Medizintechnik)
    9. 2022 Vorstand des Universitären Centrums für 3D-Druck in der Medizin und Pharmazie (UC3D)
    10. 2022 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie e. V. (DGOI)
    11. Gastprofessuren: 2020 Hebei Medical University, Shijiazhuang, P.R. China, 2022 Universiapolis-Université Internationale d'Agadir, Marocco. Studien- und Forschungsaufenthalte: Harvard Medical School/ Boston, UCLA Los Angeles/Kalifornien, Kingston University of London, Universität Innsbruck, Universität Zürich (CH), Universitätsspital Basel
    12. mehr als 285 Publikationen, multiple Preise, Patente, internationale und nationale Referenten- und Gutachtertätigkeit

    Digitalisierung in der Zahnmedizin
    Wo stehen wir, wo könnte die Reise hingehen?

    Die Zahnmedizin/Implantologie befindet sich in einem tiefgreifenden technologischen Wandel, der durch digitale Innovationen und neue Materialien erheblich vorangetrieben wird. Die Reise der Zahnmedizin scheint dabei in Richtung einer vollständig digitalisierten, personalisierten und vernetzten Versorgung zu führen. Zukünftige Konzepte könnten KI-gestützte Entscheidungsprozesse, Chairside-Fertigung, minimalinvasive Therapien und regenerative Ansätze miteinander verbinden. Auch die Vernetzung mit Big Data und digitalen Patientenakten wird ein Thema sein. Trotz großer Chancen stellen ethische, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte weiterhin Herausforderungen dar, die es zu berücksichtigen gilt. Insgesamt markieren die beschriebenen Trends einen Paradigmenwechsel hin zu einer präziseren, effizienteren und personalisierten Zahnmedizin.

  • Prof. Dr. Jörg Spitz

    Schlangenbad
    1. aus Schlangenbad bei Wiesbaden ist Arzt für Nuklearmedizin mit Weiterbildung in Ernährungsmedizin und Präventionsmedizin. Nach seiner Habilitation arbeitete er unter anderem als Chefarzt für Nuklearmedizin am Klinikum Wiesbaden und als Professor für Nuklearmedizin an der Universität Mainz.
    2. Seit rund 20 Jahren widmet er sich ausschließlich der Erarbeitung von Gesundheitskonzepten und gründete 2009 die gemeinnützige Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention, organisierte 2011/13 zwei internationale Kongresse an der Charité Berlin zum Thema Vitamin D sowie von 2014 bis 2022 den jährlichen „Kongress für Menschliche Medizin“ an der Universität Frankfurt.
    3. Im Jahr 2014 erfolgte die Gründung der Akademie für menschliche Medizin und Spitzen-Prävention und 2016 die Erweiterung des AMM-Konzeptes zur ganzheitlichen „Spitzen-Gesundheit“.
    4. Im Jahr 2025 gründete er das „Haus der hellen Köpfe“ als einen open-workspace für die Entwicklung einer neuen Gesundheitskultur. Beispiele für seine umfangreiche Vortragstätigkeit finden sich auf YouTube.

    Nahrungsergänzung
    Was hält uns gesund?

    Die Zahnmedizin ist sicherlich die erfolgreichste medizinische Disziplin, wenn es um Gesundheitsvorsorge und Prävention geht. Doch auch sie hat nicht verhindern können, dass heute etwa 15 % der Kinder in Deutschland Kreidezähne in ihrem Mund entwickeln, Zähne, die nicht nur verfärbt sind, sondern auf Druck wie ein Stück Tafelkreide zerbrechen können. Die Ursachen gelten als unbekannt.

    In meinem Vortrag möchte ich aufzeigen, welche Bedeutung unsere Gesundheitskultur, insbesondere die Faktoren Ernährung und Nahrungsergänzung nicht nur für das Problem der Kreidezähne, sondern für die Mundgesundheit insgesamt hat.

  • Christian Thiele

    Garmisch-Partenkirchen
    1. Seit 2009 Experte für Positive Leadership und unterstützt Führende, Teams und Organisationen mit Coachings, Trainings, Vorträgen, Teamentwicklungen, Konfliktklärungen. Er war Führungskraft in der Medienbranche und weiß daher aus eigener Erfahrung, wie „defizitorientiert“ Führungskulturen oft ticken.
    2. Heute arbeitet er als Coach, Trainer, Speaker und Autor, seit 2016 mit Schwerpunkt Positive Psychologie und Positive Leadership. Er ist Standortleiter München-Ismaning im Studiengang „Positive Psychologie und Coaching“ an der Deutschen Hochschule für Sport und Gesundheit, Dozent u. a. am Karlsruhe Institute of Technology und im Trainerteam der Deutschen Gesellschaft für Positive Psychologie.
    3. Auszeichnungen: XingTopMind (2020–2022), LinkedIn TopVoice (2024). Bücher u. a. „Positiv führen für Dummies“ (Wiley, 2020), „Stärken erkennen und nutzen“ (Haufe, 2021), „Job Crafting“ (Springer, 2023) sowie „Positive AI Leadership“ (Springer, 2026).

    Bohren allein reicht nicht
    Was Ihre Praxis wirklich zusammenhält

    Gute Führung und Zusammenarbeit in einer Zahnarztpraxis klingt nach Personalplanung, Dienstplänen und Mitarbeitergesprächen. Stimmt. Aber was hält ein Praxisteam wirklich zusammen, wenn der Alltag hektisch wird, Patienten anspruchsvoll sind und Fachkräfte rar? Fünf Prinzipien aus der Positiven Psychologie liefern darauf wissenschaftlich fundierte Antworten – und zwar so konkret, dass Sie sie am nächsten Morgen anwenden können. Ob Praxisinhaber oder Behandlungsassistenz: Positive Leadership ist kein Führungsthema für Konzerne. Es ist buchstäblich Praxissache.

  • Sven Thiele

    London
    1. Zahnarzt, BWL, Kommunikationsforscher, Klinischer Hypnotherapeut der DGH, zertifizierter NLP-Trainer der Society of NLP, Autor zahnmedizinischer Fachbücher und Artikel
    2. 1990-2010 eigene kassenzahnärztliche und privatzahnärztliche Praxis
    3. 2009-2020 Dozent am King’s College London, Zahnärztliche Tätigkeit in renommierten Londoner Zahnarztpraxen, Berater einer großen britischen Zahnarztgruppe
    4. Seit 2020 Zukunftsdenker für Zahnarztpraxen, Strategischer Ideenlieferant und Möglichmacher für Praxisgründer und Praxisinhaber. Ich berate keine Zahnarztpraxen. Ich helfe Zahnärzten dabei, eine Praxis mit eigener Handschrift zu entwickeln.

    Identität, Haltung, Handschrift
    Wie eine Praxis zur Marke wird

    Viele Zahnarztpraxen investieren in Marketing, Sichtbarkeit und Außenwirkung, ohne sich jemals ernsthaft mit ihrer eigenen Identität beschäftigt zu haben. Doch Marken entstehen nicht durch Logos, Social Media oder perfekte Praxisräume, sondern durch Klarheit: über Werte, Haltung, Führung und die Art, wie eine Praxis mit Patienten, Konflikten und Entscheidungen umgeht. Das Referat zeigt, warum wirtschaftlich erfolgreiche und zugleich entspannte Praxen nicht über maximale Patientenzahl entstehen, sondern über Passung, klare Positionierung und konsequente Haltung. Identität wird dabei zum strategischen Faktor: ökonomisch, psychologisch und kulturell. Denn erst wenn eine Praxis aufhört, es allen recht machen zu wollen, beginnt sie, wirklich wiedererkennbar zu werden.

  • Univ.-Prof. Dr. Johan Wölber

    Dresden
    1. 2007 Staatsexamen Zahnmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
    2. 2007-2023 Assistenzzahnarzt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Universitätsklinikums Freiburg
    3. 2010 Promotion
    4. 2017 Habilitation im Fach Zahnheilkunde an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    5. 2018 Zusatzbezeichnung Ernährungsmediziner (DAEM, DGEM)
    6. Seit 2023 Professur für Parodontologie und Leitung des Bereich Parodontologie an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus an der TU Dresden
    7. 2023 DGParo-Spezialist für Parodontologie
    8. 2024 Gründungspräsident der D-A-CH Gesellschaft für Ernährungszahnmedizin (DGEZM) e. V.
    9. 2025 Scientific Director des Studiengangs Dentalhygiene an der Dresden International University
    10. 2025 Vorsitzender der Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Dresden e. V.
    11. Seit 2026 Editorial Board Member des Journal of Clinical Periodontology

    Ernährungszahnmedizin

    Karies und parodontale Erkrankungen wie Gingivitis und Parodontitis sind die häufigsten Erkrankungen der Menschheit. Während fluoridierende Mundhygienemaßnahmen durchaus wirksam sind, scheinen sie trotz einigermaßen häufig durchgeführter Anwendung nicht in der Lage, die hohen Prävalenzen von Karies und Parodontalerkrankungen einzudämmen. Ernährung wiederum ist ein zentraler ätiologischer Risikofaktor für Karies, Parodontalerkrankungen und diverse Allgemeinerkrankungen. Zunehmende Forschung bestätigt, dass angewandte Ernährungszahnmedizin in der Lage ist, in einem gemeinsamen Risikofaktorenansatz sowohl orale als auch allgemeine Erkrankungen positiv zu beeinflussen. Der Vortrag stellt die zugrundeliegenden Mechanismen und die neuesten Forschungsergebnisse dar, die auch in der täglichen Praxis Anwendung finden können. Der nächste Schritt in der zahn-medizinischen Prävention.